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    Das ist ja sehr interess



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Rückblick und neue Eindrücke

Hallo ihr Lieben, ich habe mir Doris`Vorschlag zu Herzen genommen und entschieden, dass es der einfachste Weg ist, euch durch einen Blog auf dem Laufenden zu halten. Für alle Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schon mal im Voraus, seit ich hier bin denke ich nur noch in Englisch oder Spanisch. Das wirkt sich leider auch manchmal auf meine Deutschkenntnisse aus :D Seit letztem Sonntag bin ich jetzt in der neuen Familie und es ist wirklich himmlisch. Die Mutter, Angela, und Paula, die 9jährige Tochter sind echt nett. Klar, ein paar Macken haben sie auch, so wie jeder, aber im Vergleich zu den letzten 5 Wochen ist das hier echt ein Upgrade. Bei der ersten Familie hatte ich ja 3 Kinder zu hüten, Sofia (2), Pablo (4) und Jose Maria (5). Die ersten zwei Wochen dachte ich noch, dass ich das schon hinkriege und die Kinder sich noch an mich gewöhnen werden, aber nachdem ich gesehen habe, wie sie sich auch gegenüber ihren Eltern und Großeltern verhalten, hab ich die Hoffnung ein bisschen verloren. Es war echt unbeschreiblich. Sowas Unerzogenes habe ich noch nie gesehen. Pablo war ganz schlimm, seine Lehrer haben mir auch dauernd Nachrichten für die Eltern gegeben, wenn ich ihn von der Schule abgeholt hab. Total peinlich. Auch auf dem Heimweg hat er geschlagen und getreten und Schimpfwörter rausgehauen, von denen ich mich immer noch wundere, wo ein 4jähriges Kind sowas lernt. Wenn es "nur" das gewesen wäre, hätte ich das vielleicht ertragen können, aber auch die Umstände in der Wohnung waren mir irgendwann zuwider. Ich musste mir ein Bad mit den Kindern teilen, was ja ok gewesen wäre... aber das war immer sooo dreckig und ich hab mir irgendwann eingestanden, dass ich nicht 8 Monate da wohnen kann. Auch die Küche sah immer aus wie Sau, und wenn die Putzfrau oder Oma nicht da war, blieb das halt 2 Tage so. Die Gastmutter und auch der Vater waren zwar sehr nett, aber sie hat von sich gesagt, dass sie nicht kochen kann und hat das dann auch nie getan und auch sonst keinen Finger im Haushalt gerührt. Einkaufen gegangen sind sie immer sonntags, leider war die Hälfte der Vorräte schon donnerstags leer. Solche Hausfrauen bin ich ja nicht gewohnt aus unserer Familie Nach einem besonders schlimmen Tag habe ich dann mal beim Gastvater angemerkt, dass ich unter den Umständen nicht bleibe. Er war auch verständnisvoll und hat dann ganz nebenbei angemerkt, dass Pablo ja auch in psychologischer Behandlung ist. Das hat mich dann schon aufgeregt, dass sie mir das nicht vorher gesagt haben. Wie auch immer, wir haben dann zwei Wochen lang nach einer neuen Familie bzw einem neuen AuPair gesucht und sind zum Glück auch fündig geworden (für mich war es viel einfacher, da viele Familien ein neues AuPair suchen) Der Abschied war nicht schwer, aber sie waren sehr nett. Seit ich hier bin ist alles soo entspannt. Die anderen AuPairs sind ganz neidisch darauf, dass ich nur ein Kind habe, das schon so groß ist und dass ich so zentral wohne. Es ist echt toll, dass ich jetzt nicht mehr auf den Bus umsteigen muss, sondern direkt eine Ubahn in der Nähe habe. Mehr Taschengeld bekomme ich auch :D Mein Tag läuft auch so einfach ab. um 7:30 stehe ich auf und frühstücke mit dem Mädchen, sie will sich aber alles alleine richten. Dann zieht sie sich alleine an und geht ins Bad, ich muss nur ihre Haare machen (was ich noch üben muss..). um 8:30 nimmt die Mutter sie dann mit in die Schule, ich muss sie nur ab und zu bringen, wenn die Mutter früher los muss. Von 11.30-13:30 habe ich Sprachkurs und um 16:40 muss ich dann ungefähr zur Schule. Das mache ich allerdings nicht so gern. Hier gehen viele Kinder auf Privatschulen, mit Uniform und allem drum und dran, und um sein Kind abzuholen, muss man sich in den Hof stellen und warten bis ein Mann rauskommt und sich auf die Treppen stellt. Dann muss man den Namen seines Kindes schreien, als wollte man einen Fisch auf dem Markt ersteigern, worauf der Mann den Namen in ein Mikrofon sagt und das Kind rauskommen darf. Ich hasse das :D Dann macht sie alleine Hausaufgaben, duscht allein, ich muss nur ihre Haare föhnen, und um 19:30 gibts dann Abendessen (sehr früh für spanische Verhältnisse). Die Mutter kocht sogar selbst, obwohl sie immer betont, wie erschöpft sie von der Arbeit ist. Diese Woche war sie allerdings immer vor 14 Uhr Zuhause und hat den Nachmittag auf dem Sofa verbracht :D Der einzige Nachteil ist, dass ich samstags so von 11-18 Uhr arbeiten muss, dass heißt ich kann freitags nicht weggehen (Ich könnte schon, aber ich muss auch bis 19 oder 20 Uhr bleiben und die letzte U-bahn fährt um 02:00, wenn das Nachtleben erst so richtig beginnt) Ich habe Samstagabend, Sonntag und Montag frei. Dann unternehme ich was mit den anderen Mädels, die ich kennen gelernt habe, am letzten Novemberwochenende gehe ich z.B. mit Carla und Mateja, einer Österreicherin und Slowenin, nach Barcelona. Also bis jetzt fühle ich mich hier echt wohl, auch Madrid ist so schön. Heute Abend gehe ich mit Paula und ihrer Freundin raus und wir sammeln Süßigkeiten, ist ja Halloween.Jetzt gehen wir Mittagessen, uns schminken lassen und nach dem Süßes-oder-Saures Teil nochmal Abendessen. Alles ein bisschen übertrieben, aber gut :D Liebe Grüße und bis bald Eure Mili
31.10.15 13:18
 
Letzte Einträge: Buenas noches, einfach mal ein update, weihnachtsmarkt ohne weihnachtsstimmung, Barcelona, Weihnachtstrip


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


August (1.11.15 09:22)
Hallo Milena, du schreibst sehr lebhaft, und es ist schön zu erfahren, wie du dein Leben in Madrid genießen kannst. Wir freuen uns ü ber die letzten Herstsonnenstahlen. Elisabeth hat die Fenster geputzt, um sie besser rein zu lassen. Es wird mit großen Schritten Winter. Da muss ich meinen Nikolaus noch malen. Auf deinen Nächsten Blog dürfen wir schon gespannt sei. dein Guschd


Perdita (1.11.15 14:14)
Hallo mili,
Es ist sehr schön so ausführlich zu erfahren wie es dir bisher in Madrid ergangen ist. Ich freue mich, dass du dich jetzt in der neuen Familie wohl fühlst und du Freunde gefunden hast, mit denen du was unternehmen kannst. Auf den nächsten Blog freue ich mich schon.
Kuss deine Mama

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